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10 Dinge, die du diesen Sommer noch tun solltest

August 30, 2016
Spätsommer genießen

Den Spätsommer genießen – 10 inspirierende Ideen

Nachdem das letzte Wochenende uns noch einmal mit unerbittlicher Hitze an die Seen oder in die Hängematte trieb, stellt sich mit den nun fallenden Temperaturen bei mir eine Art kleines Ruhegefühl, ein ganz nahes Bei-mir-sein ein.

Die Euphorie über das schöne Wetter, die mich jedes Jahrs aufs neue Packt sobald das Thermometer die 20 Grad Marke knackt, ist den Kinderschuhen entwachsen, sie hat sich einen Sonnenbrand geholt und liegt nun nach zahlreichen Grillsessions und Weinabenden satt und glücklich auf meinem Balkon herum.

Aber noch ist der Sommer nicht vorbei!

Zeit also, sich kurz eine kleine Bucketlist für die letzten warmen Tage zu schreiben. Mit ihnen kannst du noch mal so richtig den Spätsommer genießen!

 

  1. Gib eine Gartenparty. Oder ein Picknick. Hauptsache draußen!

Dass dieser Tipps als erstes kommt, war ja ein bisschen klar, oder?

Fakt ist: Es wird bald kalt, und alles fangen an sich einzuigeln. Lock also nochmal alle deine Liebsten nach draußen, um unter freiem Himmel gemeinsam zu Speisen, zu Trinken und bis in die Morgenstunden zu reden!

Tipps für ein perfektes Picknick findest du hier in meinem Artikel.

Ideen und Tipps für ein charmantes Dinner findest du in diesem Artikel!

 

  1. Schaffe dir eine Oase in deiner Wohnung

Zum Spätsommer genießen gehört für mich auch die wunderbare, müßige Faulheit dazu.

Schaffe dir in deiner Wohnung einen Ort, an dem du das Gefühl warmer Sommertage wieder aufleben lassen kannst wann du willst!

Sei es eine schöne Hängematte, die dir jetzt und auch im Winter gute Dienste leisten wird, eine grüne Ecke mit vielen Pflanzen und einigen gemütlichen Kissen oder ein schöner Acapulco Chair, in den du dich flüchtest, wenn du einfach in Ruhe ein Buch lesen möchtest.

Halte wenn du in deiner Oase verweilst genau fest, wie du dich fühlst. Du kannst deine Empfindungen aufschreiben, ein Foto von dir mit Sommerbräune machen oder meditieren. Speicher das Gefühl ab, und übe, es wieder hervorzuholen, wenn es draußen schneit und stürmt.

 

  1. Mach Urlaub in deiner eigenen Stadt!

Unsere deutschen Städte haben wohl eines gemeinsam: Im Sommer lieben wir sie. Im Winter möchten wir einfach nur weg, weg, weg (zumindest geht es mir so).

Warum also nicht mal diese wunderbare Zeit auskosten und deine eigene Stadt im Spätsommer genießen?

Ja, du wirst sie sicherlich mit einigen Touristen teilen müssen. Aber das tust du ja sowieso jeden Tag, und gerade wenn du von Menschen aus der ganzen Welt umgeben bist, bekommst du schnell das Gefühl, ganz woanders zu sein.

Finde heraus, welche versteckten Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten deine Stadt zu bieten hat!

In Berlin kann ich folgende Aktivitäten empfehlen:

Natürlich darf deine Kamera sowie Proviant nicht fehlen. Wenn du kannst, dann plane für den Tag etwas extra Budget ein – und gönne dir alles worauf du Lust hast! Eis, ein kaltes Radler, Bio-Limo? Kein Problem! Deine sonstigen Kosten sind höchstens noch ein U-Bahnticket.

Wenn du es richtig krachen lassen willst, nimm dir für den Abend ein Hotelzimmer in einem dir unvertrauten Bezirk, oder steige in einem Hostel im Schlafsaal ab wenn du andere „Touris“ kennen lernen willst!

 

  1. Hab Sex im Freien!

„Ein Bett im Kornfeld“ wurde schon im Schlager besungen – und naja, was ist schon dabei?

Sucht euch ein lauschiges Plätzchen (oder auch nur du mit dir selbst) und schreitet zur Tat!

Wer Lust auf einen Kick hat wartet bis es im Stadtpark dunkel wird (und die Kinder und Rentner weg sind, Leute, wirklich!!), wer es ruhiger mag, sucht sich im Wald eine kuschelige Lichtung.

Im Wald würde ich dir allerdings eine Decke als Unterlage empfehlen, damit die Nadeln und Kriechtiere bleiben, wo sie hingehören. Selbiges gilt übrigens auch für sehr sandige Untergründe.

Spätsommer genießen in seiner reinsten Form 😉

 

  1. Gehe vor der Arbeit schwimmen

Du zählst auch nicht zu den Glücklichen, die einen See direkt vor der Tür haben? Macht nichts! Stell deinen Wecker eine oder zwei Stunden früher (das schaffst du!), schnapp dir dein Fahrrad und ein Handtuch und radle los!

Nach einem erfrischenden Bad im See oder im noch leeren Freibad gönnst du dir noch ein paar Minuten der Entspannung, cremst dich mit Sonnencreme ein (nur für den sommerlichen Geruch!) und trinkst deinen Morgenkaffe. Selbst in der Thermoskanne mitgenommen oder gekauft, egal. Das ist dein Sommermorgen, und er gehört dir!

 

  1. Schaue dir einen Sonnenuntergang an einem ungewöhnlichen Ort an

Sonnenuntergänge werden wohl immer ihre Faszination auf die Menschen ausüben.

Siehst du auch so oft, wenn du gerade unterwegs bist, ziemlich majestätische Sonnenuntergänge über deiner Stadt? Berlin verwöhnt uns regelmäßig mit solchen (Smog sei dank?!), aber meistens bin ich gerade zu beschäftigt, um wirklich den Moment zu genießen.

Plane also einen Abend nur dafür ein, dir das Spektakel in Ruhe anzusehen. Am besten geht das natürlich auf einem Dach oder einem Hügel – aber auch der Balkon oder eine Rooftopbar kann dafür herhalten!

Versuch dich so gut wie möglich von allem frei zu machen, was dich den Tag über belastet hat. Sei im Hier und Jetzt. Spüre die Sonne, lausche den Geräuschen, sauge alles auf. Es wird viel zu schnell gehen, und schon verabschiedet die Sonne sich schon wieder nachmittags um vier. Die Aufmerksamkeit bist du deinem Spätsommer doch irgendwie schuldig, oder?

Der Tipp funktioniert natürlich auch wunderbar für Sonnenaufgänge wenn du ein Nachtschwärmer bist!

 

  1. Entwickle eine gesunde Angewohnheit

Über sogenannte „healthy habits“ kann man gerade überall lesen. Sie scheinen nur von diesen Menschen praktiziert und vorgelebt, die 24 Stunden am Tag in einer Yogapose verharren zu scheinen, nichts essen was einen Schatten wirft und davon immer ein Foto machen müssen.

Aber jetzt mal beiseite mit den Vorurteilen: Gesunde Angewohnheiten können deinen Alltag wirklich bereichern.

Sei es eine neue Ernährungsweise wie veganes Essen, weniger Kohlenhydrate oder eine Saftfastenkur. Oder tägliches Ölziehen nach dem Aufstehen, worauf ich übrigens schwöre!

Nimm dir endlich die Zeit und übe dich in Meditation oder fange den Salsakurs an, den du schon so lange belegen wolltest.

Wir haben meistens im Winter viel mehr Zeit uns mit uns selbst zu beschäftigen. Schön, wenn man dann etwas hat, was einem Spaß macht und auch noch der Gesundheit zugute kommt.

 

  1. Buche einen Urlaub in die Sonne

Klar, für diesen Tipp braucht man ein wenig Geld. In diesem Artikel von der tollen Carina Hermann findest  du knackige, einfache Tipps die es dir erleichtern für deine Reise zu sparen.

Viele davon wende ich übrigens selbst an – und es funktioniert einwandfrei!

Mir hilft es ungemein beim Spätsommer genießen wenn ich die Aussicht auf einen Abstecher in die Sonne habe. So kann ich die warmen Tage leichter gehen lassen. Ich weiß, dass ich bald wieder rauskomme!

Auch wenn dein Urlaub erst in zwei, drei oder vier Monaten ansteht – es wird dir ein warmer Schimmer am dunklen Herbsthorizont sein wenn du weißt dass dein Ticket in die Sonne bereits gebucht ist.

 

  1. Miete einen Flohmarktstand und befreie dich von unnötigem Ballast

Flohmarkt im Winter? Macht keinen Spaß.

Gerade aber wenn die Tage noch warm, aber nicht mehr zu heiß sind, ist es die perfekte Zeit, um noch mal ordentlich auszumisten und deine Sachen auf dem Flohmarkt zu verkaufen (Und so erwirtschaftest du auch noch Geld für deinen Urlaub! Nice!).

Sortiere alles aus, was du nicht mehr brauchst. Dazu zählen sicherlich auch viele Dinge, die du das nächste halbe Jahr nur im Schrank bunkern wirst.

Ich versuche immer, keine zu große Bindung zu Dingen aufzubauen. Sie halten mich fest, wenn ich frei sein will, sie versperren und verstopfen meine Wohnung. Zwei mal im Jahr kommt bei mir alles Unnütze raus – und ich habe trotzdem noch genug zum anziehen.

Also, trenne dich von unnötigem Ballast. Auch das wird dir beim Spätsommer genießen helfen und deinen Kopf frei machen!

In Berlin kann ich den Nowkoelln Flowmarkt absolut empfehlen!!

 

  1. Koche Marmelade aus Sommerobst

Es ist in aller Munde: Die Rückbesinnung der jungen Generation auf alte Traditionen. Ich kann nur sagen: Erwischt!

Auch ich liebe es, aus selbst gesammelten Früchten und Beeren leckere Marmeladen und Gelees herzustellen.

Selbst gemachte Marmeladen enthalten nur genau so viel Zucker wie du willst (und wie es nun mal braucht), sie sind günstig und einfach herzustellen.

Und das Beste: Jedes Mal, wenn du im Winter ein Glas deiner selbst gemachten Köstlichkeit öffnest, wird der Geruch und Geschmack dich direkt wieder für einen Moment in den Sommer katapultieren.

Jetzt im Spätsommer genießen wir Pflaumen, Aprikosen, Mirabellen, Äpfel, Birnen, Brombeeren und Holunder.

Rezepte findest du zuhauf im Internet ( z.B. hier oder hier) und auf der Packung vom Gelierzucker. Diesen mit deinem Lieblingsobst sowie etwas Zitronensaft aufkochen und in Gläser füllen – fertig ist der Sommergenuss.

 

Ich wünsche dir viel Spaß beim Spätsommer genießen!

Wie hältst du den Sommer fest, was ist dein Geheimtipp, um diese Jahreszeit noch voll auszukosten?

Hinterlass einen Kommentar und verrate es mir!

Alles Liebe,

Samira

 

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